Anforderungsmanagement
Überraschungen vermeiden
Oft schlagen IT-Projekte fehl, weil die Anforderungen im Vorfeld nicht eindeutig definiert werden. Oder weil es unterschiedliche Anforderungen innerhalb eines Unternehmens gibt. Werden diese nicht klar kommuniziert, dokumentiert und moderiert, sind Konflikte – im wahrsten Sinne des Wortes – vorprogrammiert. Denn unterschiedliche Anforderungen können sich gegenseitig ausschließen oder behindern. Und dies ist keineswegs auf die rein funktionale Seite beschränkt. Beeinflussungen gibt es zum Beispiel zwischen Kunden-, Produkt- und Projekt- Anforderungen. Auf der anderen Seite kann es durchaus auch Synergie-Effekte zwischen unterschiedlichen Anforderungen geben.
Bereits im Vorfeld muss geprüft werden, ob anspruchsvolle funktionale Anforderungen womöglich mit Budget- und Zeit-Vorgaben in Konflikt stehen. Solche Konflikte müssen erkannt und gelöst werden.
Ein strukturiertes Anforderungsmanagement (auch: Requirement Management) ist die Basis für eine effiziente, fehlerarme und an die Bedürfnisse der Anwender ausgerichtete Entwicklung von BI-Lösungen. Anforderungen zu managen, heißt, jederzeit zu wissen, welche Anforderungen vorliegen, wie die Prioritäten sind, wie sich die Anforderungen gegenseitig beeinflussen und ob die Projektplanung noch stimmt.
Strukturiertes Anforderungsmanagement hilft, Überraschungen und Ärger während des Projekts zu vermeiden.